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Medien machen macht schlank

Junge und Erzieher vor PCProjektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes werden mediengestützte Aktivitäten zur Gesundheitsförderung gemeinsam von Kindern, Erziehern und Eltern durchgeführt. Sie begeben sich mit Digital- und Videokamera auf eine Informationsschnitzeljagd zu den Themenfeldern "Natur", "Bewegung" und "gesunde Lebensweise". Dabei wandern sie durch Wald und Flur und suchen auch Bauernhöfe auf. Aus dem dabei entstehenden Material werden methodisch-didaktische Arbeitshilfen entwickelt, die bundesweit anderen Kitas über einen Download von der Webseite der Käpt´n Browser gGmbH zur Verfügung gestellt werden und zur Nachahmung anregen sollen. 

2 Kinder heben einen großen KürbisDas Projekt wird im Verbund durchgeführt – beteiligt sind Kitas des Trägers, die sich in Berlin, Bergheim (bei Köln) und Cotta (Sachsen) befinden. Das Projekt besitzt Modellcharakter – es soll der Nachweis angetreten werden, dass Medienarbeit von Kindern nicht zwingend mit Bewegungsarmut und ungesunder Lebensweise verbunden sein muss. Im Gegenteil! Die Kinder gestalten aktiv ihre eigenen Medien, sie sind in der Natur unterwegs und dokumentieren ihre Erfahrungen und Erlebnisse medial.

Damit machen sie anderen Kitas Mut, Medien gezielt für die kreative Auseinandersetzung mit einem Gesundheitsthema zu nutzen.  Die Erfahrungen, die im Rahmen des Projektes gesammelt werden, sollen für die bundesweite Fachdiskussion durch gezielte Veröffentlichungen in einschlägigen Medien und durch kollegialen Austausch in verschiedenen Fachgremien zur Verfügung gestellt werden. Dazu zählen beispielsweise Arbeitsgemeinschaften in der Gesellschaft für Medienpädagogik (GMK).

 

 Kinder turnen im Kreis liegend eine Kerze auf blauer Matte

Das Modellprojekt wird zudem im trägereigenen KITA-Magazin "Käpt´n Browser" vorgestellt, das alle kommunalen Jugendämter in Deutschland sowie ausgewählte Experten im medienpädagogischen und frühkindlichen Bildungsbereich erreicht.  Das Vorhaben verfügt weniger thematisch, als vielmehr durch das methodische Herangehen über einen Modellcharakter. Medien werden konsequent zur Dokumentation und Multiplikation genutzt, sie sollten ein selbstverständliches Handwerkszeug sein, um Themen der Gesundheitsförderung die erforderliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Dadurch, dass die Kinder aktiv am Zustandekommen der Medienprodukte beteiligt sind, wird gleichzeitig das Vorurteil widerlegt, die Medien verleiten per se zu einer ungesunden Lebensweise.

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