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ESF-Programm "Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas"

Im August 2015 startete die Käpt’n Browser gGmbH mit 14 Männern und neun Frauen in das Programm „Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas“. In Kooperation mit der Fachschule für Sozialpädagogik der tjfbg gGmbH eröffnete eine neue Klasse für den Beginn der berufsbegleitenden Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher. Die Klasse besticht durch den reichhaltigen Erfahrungsschatz und die außergewöhnliche Kompetenzbreite der Programmteilnehmenden, die direkt ab Ausbildungsbeginn in den Praxisstellen der Käpt’n Browser gGmbH und der tjfbg gGmbH eingebracht werden können.

Alle unsere Quereinsteiger kommen aus fachfremden Branchen und verfügen über eine langjährige Berufspraxis z.B. als Schauspieler, Mediengestalter, Musiker, E-Learning Profi oder als Kaufmann. Ihre Lebens- und Berufserfahrung können die Berufswechsler nicht nur im Kita- und Hortalltag einbringen sondern auch gezielt nutzen, um ihre Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher bzw. zur staatlich anerkannten Erzieherin erfolgreich zu absolvieren.

In der Durchführung des Programms „Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas“, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wird, wird Wert auf eine erwachsenengerechte und geschlechtersensible Ausbildung gelegt. Darüber hinaus soll das Programm die Bereitschaft von Männern, sich für den Erzieherberuf zu entscheiden, erhöhen.

Ziel ist es weiterhin Männern und Frauen, die bereits im Erwerbsleben stehen, die Möglichkeit auf fortlaufendes berufliches Lernen ohne Erwerbsunterbrechungen und mit einer angemessenen Vergütung zu eröffnen. Erreicht werden soll dies durch eine enge Verknüpfung der Fachschule und den Lernorten in der Praxis, welche u.a. durch Projektkoordinatoren sichergestellt wird.

Wir wünschen den Programmteilnehmenden weiterhin viel Erfolg!

Das ESF-Bundesprogramm „Quereinstieg- Männer und Frauen in Kitas“ wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds gefördert. 

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