Aktuelles

17.12.2020

Der kleinste Wald der Welt

Mit diesem Projekt entdecken die Kinder die Zusammenhänge in der Natur, lernen Kreisläufe kennen und erfahren, welchen wichtigen Teil der Wald für unser Leben darstellt. Sie erkennen, dass sie selbst Teil der Natur sind, sie verändern und ihn schützen müssen. 

Auszug aus dem Berliner Bildungsprogramm: All dies ist die Voraussetzung, um Wertschätzung für die Natur, die natürlichen Lebensgrundlagen und die Leistung der Natur für menschliches Leben zu erlangen. 

Zum Herbstbeginn haben wir mit der Gruppe regelmäßige Waldtage unternommen. 

Mit der S-Bahn fuhren wir in die Wuhlheide. Das Ziel dieser Ausflüge bestand darin, den Wald mit allen Lebewesen, Bäumen und Gewächsen kennenzulernen und zu erforschen. In dieser Zeit sammelten die Kinder Naturmaterialien, um ein Stück Wald in die KITA und mit nach Hause zu nehmen. Gemeinsam haben wir die Bäume und Blätter bestimmt, kleine Krabbelkäfer beobachtet und den tollen Vogelstimmen gelauscht.

Zurück in der KITA wurden alle gesammelten Naturmaterialien auf einen Tisch zum Trocknen und Anschauen gelegt. Am nächsten Tag brachte jedes Kind einen Schuhkarton mit, dieser wurde zurechtgeschnitten, sodass am Ende genug Sonnenstrahlen in den kleinen Wald leuchten konnten.

Die Kinder gestalteten ihren Schuhkarton mit den unterschiedlichen Naturmaterialien. Als Waldboden wurde ein toller Moosteppich ausgelegt, und darauf konnten die Kinder nach ihren Vorstellungen den kleinen Wald gestalten. Aus Zapfen wurden kleine Bäumchen, Kastanien und Eicheln wurden in kleine Tiere verwandelt, Blätter und Tannennadeln wurden auf dem Moosteppich verteilt, und so nahm der „kleinste Wald der Welt“ Gestalt an. Der Schuhkarton wurde mit einem Deckel verschlossen. Um genug Sonnenlicht einzufangen, gingen die Kinder mit dem Karton ans Fenster und schauten durch die zwei Öffnungen in ihren kleinen Wald. 

Am Ende entstanden tolle kleine Wälder, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Jedes Kind hat dabei seine Vorstellungen verwirklicht. Der Wald hat nun einen besonderen Platz im Zimmer eines jeden Kindes gefunden.

Angela Schürer, Thomas Lehmann, Kathrin Schwarz


23.04.2020

Gemeinsam statt einsam die Coronaschließzeit gestalten

Aufgrund der derzeitigen Auflagen zur Minimierung der Verbreitung des Coronavirus in Berlin, ist unsere KITA derzeit nur zur Notbetreuung geöffnet. Sehr viele Kinder aus unseren Gruppen sind zuhause und verbringen viel Zeit mit ihren Eltern. Wir Erzieher*innen vermissen die gemeinsame Zeit zum Spielen und Lachen mit den Kindern, die kleinen Gespräche mit den Eltern und die alltäglichen Herausforderungen im Kitaalltag sehr und mussten unsere Arbeitsaufgaben neu gestalten. Entstanden sind vielfältige Ideen, wie wir weiterhin mit den Kindern in Kontakt bleiben und die Eltern so gut es geht aus der Ferne unterstützen können. Per E-Mail werden Anregungen über Bastelangebote, Experimente oder kindgerechte Medien geteilt und alle neuesten kitarelevanten Informationen zur Coronapandemie weitergegeben. Desweiteren werden kleine Videos von den Pädagog*innen und von den Kindern ausgetauscht. Die Kinder übermitteln uns Grüße oder zeigen ihre neuesten Entwicklungsschritte. Auch werden Videokonferenzen durchgeführt, in denen sich die Kinder und Erzieher*innen der Gruppe wieder sehen und untereinander austauschen können. Mittels des Engagements der Eltern, Kinder und pädagogischen Fachkräfte konnte trotz der Entfernung und der außergewöhnlichen Situation ein konstruktiver und liebevoller Austausch entstehen.

Die Fotos: 

Das ist zum einen ein Foto vom digitalen Morgenkreis der Gruppe der Tintenfische. Über eine Videokonferenz treten wir 1-2Mal die Woche so mit den Kindern in Kontakt.
Und zum anderen ein Foto von Carlotta, das sie uns von ihrem Smarties Experiment geschickt hat. Wir haben den Eltern Ideen für Angebote zum Basteln und Experimentieren geschickt und die Mama hat uns das Foto von ihrem Ergebnis zugesendet.


02.04.2020

Deshalb ist Händewaschen wichtig!

Gemeinsam vor Corona schützen

Bei diesem Experiment benötigt man einen tiefen Teller, etwas Wasser, Pfeffer und Seife/ Spülmittel.

Als erstes wird Wasser auf den Teller gegeben und der Pfeffer in das Wasser gestreut, sodass das Wasser leicht bedeckt ist. Hier sollen die Kinder zunächst den Finger in das Wasser stecken und schauen was passiert. Der Pfeffer bleibt an den Fingern kleben. Danach nehmen sie einen sauberen Finger und geben etwas Seife darauf. Diesen Finger stecken sie dann erneut in das Wasser. Bei der Berührung mit dem Wasser springt der Pfeffer zur Seite.

Durch dieses Experiment wird den Kindern das Thema Coronavirus anschaulich erklärt. Der Pfeffer stellt hier die Viren dar. Gleichzeitig sehen die Kinder warum die gründliche Reinigung der Hände mit Seife wichtig ist. Nämlich um die Viren zu vertreiben (abzutöten).

Durchgeführt wurde das Experiment von Angela Schürer und Vivien Vetter.

Video Download [24,5 MB]


September 2019

Ein neues Kitajahr hat begonnen

Ein neues Kitajahr hat begonnen. In allen Gruppen hat sich die Kinderstruktur verändert. Die Schulkinder sind in der Schule und haben Patz gemacht für andere Kinder.
Ein besonderes Augenmerk legen wir jetzt auf den Übergang der Kinder von zu Hause in die KITA.
Dabei wird jede Aktion zu einem pädagogischen Angebot.

Sprachförderung und sammeln von Medienerfahrung im Umgang mit Büchern.

Förderung der Grobmotorik im Bewegungsraum

Erste Naturwissenschaftliche Grunderfahrungen sammeln:

  • experimentieren mit Sand
  • ausprobieren von Bewegung auf der schiefen Ebene

Während dem Essen genießen und erfahren die Kinder mit allen Sinnen die Speisen.

nach oben